Flug nach Miami

Sonntag, 16.04.2017

Wieder startet unsere Reise am Flughafen Tegel, obwohl dieser schon längst hätte geschlossen werden sollen. Die ständig wachsende Zahl an Flugpassagieren macht Tegel sehr zu schaffen. Bei unserem letzten Flug nach Mallorca ging die Schlange vor dem Gepäck- bzw Eincheckschalter einmal durch das ganze Terminal C. Regelmäßig erfolgten Durchsagen, um die Passagiere zu beruhigen. Man möge sich keine Sorgen machen, sie machten das hier jeden Tag, jeder würde seinen Flug bekommen. Stünde das Boarding kurz bevor, würde ein extra Schalter nur für diesen Flug geöffnet. Dies passierte dann auch für unseren Mallorcaflug. Aber in Bezug auf den Flug nach Miami wollten wir lieber auf der entspannten Seite sein und hatten unser Gepäck bereits am Vorabend eingecheckt. Diese Vorsichtsmaßnahme erwies sich jedoch als unnötig. Bei unserer Ankunft sieht es am Terminal sehr übersichtlich aus. Wahrscheinlich ist Ostersonntag nicht der Hauptreisetag.

Unser Flugzeug startet planmäßig um 9.20 Uhr und ist 12 Stunden später in Miami. Der Flughafen ist groß und wir sind ein ganzes Weilchen unterwegs. Zum Geburtstag habe ich einen Schrittzähler bekommen und im Flughafen schaffe ich fast ¼ meines Tagesziels von 10.000 Schritten.

Diese Einreise ist ganz unproblematisch. An bereitstehenden Terminals erledigen wir selber die Zoll- und Erkennungsdienstlichen Formalitäten. Somit entfällt auch das grüne Zoll-Formular, das wir sonst immer schon in Flugzeug ausfüllen mussten.

Nach kurzer Zeit erreichen wir die Schalter der Mietwagenfirmen und Steffen erledigt den Papierkram für den Leihwagen. Danach können wir uns selbständig unter allen Wagen der gebuchten Kategorie (Midsize) einen aussuchen. Der Schlüssel liegt auf dem Fahrersitz. Beratung gibt es keine mehr. Wir sitzen schließlich in einem Toyota Corolla und haben Probleme mit dem Zündschlüssel, er läßt sich nicht wieder abziehen. Alle Mitarbeiter hier sprechen nur spanisch und wir können unser Problem nicht erklären. An der Schranke am Ausgang haben wir schließlich Glück. Der Mitarbeiter spricht englisch und erklärt uns sehr geduldig, wann wir wo drücken müssen, damit der Schlüssel abgezogen werden kann.

Jetzt machen wir uns auf den Weg ins nahgelegene Hotel, das Red Roof Inn. Nach dem Einchecken fahren wir in einen Walmart mit der üblichen Einkaufsliste: Brot, Wasser, Äpfel, Cashewkerne und eine Kühlbox. Wir stöbern noch ein bißchen herum. Steffen bei der Elektronik, ich in der Bastel- und Nähabteilung. Inzwischen ist es 19.00 Uhr (zu Hause nachts um 1.00 Uhr)

Wir fahren in den nächsten Hooters und essen eine Kleinigkeit. Nach dieser Reise werde ich alle Variationen von Caesar Salad kennen. Leider ist das Essen nicht so lecker, wie wir es von unserem letzten Besuch eines Hooters in Atlantic City in Erinnerung haben.

Danach geht es ins Hotel. Wir sitzen noch ein bißchen am kleinen Hotelpool, nutzen das kostenlose WLan und gehen zeitig zu Bett.