Fort Myers Beach

Donnerstag, 20.04.2017

Ausflug nach Captiva und Sanibel Island
Wir haben gut geschlafen und sind auch sonst sehr zufrieden mit unserer Hotelwahl. Die Zimmer sind geräumig und sauber, wir blicken aufs Meer und können barfuß zum Strand gehen. Das Frühstück ist hier nicht inklusive, aber wir sind ja an Selbstverpflegung gewöhnt.

Während Steffen noch schläft, stehe ich bei Sonnenaufgang auf und mache einen langen Strandspaziergang. Es sind nur wenige Menschen unterwegs und der Sonnenaufgang ist wunderschön. Es könnte nicht besser sein.

Heute machen wir einen Ausflug auf die Inseln Captiva und Sanibel Island, die für ihren Muschelreichtum berühmt sind. Sie ziehen Muschelsammler aus den ganzen USA an. Allerdings sind diese Inseln auch recht exklusiv, sehr auf Ruhe und zahlungskräftige Gäste bedacht. So gibt es kaum öffentliche Strände, und die die es gibt haben nur eine begrenzte Anzahl Parkplätze, die zudem $4 pro Stunde kosten.
An den Stränden halten auch große Wasservögel Ausschau...
dabei haben sie keine Scheu vor Menschen.
Noch ein schönes Exemplar
Dieser muß nach seinem Tauchgang sein Gefieder in der Sonne trocknen
Wir verlassen Fort Myers Beach mit dem Auto und fahren dann über eine lange Brücke (natürlich mautpflichtig), die über mehrere kleine Inseln zur Insel Sanibel Island führt. Entlang dieses Sanibel Causeway gibt es zwei Strände, die öffentlich zugänglich sind und auch das Parken ist dort frei. Wir stoppen an beiden Stränden, machen kleine Spaziergänge und sehen Anglern und Wassersportlern zu. Der zweite Strand ist deutlich größer und auch mit Toiletten und Duschmöglichkeiten ausgestattet.

Unter der Woche sind nicht sehr viele Besucher da. Schließlich fahren wir auf die Insel und folgen der Hauptstraße. Hier gibt es keine Hochhäuser, Fahrradwege säumen die Straße und alles ist sehr entspannt. Im Huxters Market & Deli lassen wir uns ein großes, sehr leckeres Sandwich machen, von dem wir beide satt werden. Danach setzen wir unsere Fahrt fort.

Ein bestimmtes Ziel haben wir nicht, aber irgendwo an den Muschelstrand will ich auf alle Fälle. Über eine kleine Brücke landen wir auf Captiva Island. Hier wird es noch etwas exklusiver. Am Ende der öffentlich zugänglichen Straße geraten wir in einen kleinen Stau. Da es nicht voran geht, steige ich aus und laufe weiter nach vorne. Vor mir liegt ein Parkplatz mit etwa 40 Plätzen, alle belegt. Die Autos vor uns warten darauf, dass jemand wegfährt und dadurch eine Parklücke frei wird. Das Parken kostet hier $4 die Stunde und es ist später Mittag. Einige Gäste verlassen tatsächlich den Strand. Aber bis wir an der Reihe sind einen Parkplatz zu ergattern würde es wohl einige Zeit dauern. Wir wenden daher und fahren auf dem selben Weg zurück. Am nächsten kleinen Strand das selbe Spiel. Hier gibt es jedoch nur etwa 20 Plätze und alles ist sehr eng. Die Autoschlange geht bis auf die Hauptstraße und behindert dort den Verkehr. Ich steige kurz aus und werfe einen Blick auf den Strand, der nicht unbedingt ein „Must See“ ist und wir fahren daher auch hier weiter.

Beim dritten Parkplatz, am Bowman´s Beach, sind wir dann endlich erfolgreich. In einem Wald liegt ein richtig großer Parkplatz und es gibt Zugang zum Strand. Die Parkgebühren sind identisch, aber hier finden wir leicht eine freie Parklücke. Allerdings möchten wir nicht wissen, wie es hier vormittags und in der Saison aussieht.
Die fleißige Muschelsammlerin
Gelegentlich findet sich noch anderes Getier am Strand
Für manche ist der Blick aufs Meer wohl nicht spannend genug
Der Strand ist schön und wir sehen vermehrt Muschelsammler, auch mit speziellen Geräten (Sieb mit langem Stil). Einen großen Unterschied zu Fort Myers Beach kann ich jedoch nicht feststellen. Nach einer Stunde fahren wir weiter. Unterwegs sehe ich ein wunderbares Hinweisschild: "Vorsicht: Tieffliegende Eulen". Leider können wir hier nicht anhalten, um ein Foto zu machen.

Schließlich verlassen wir die Inseln. Es war sehr hübsch hier, aber als Tagestourist hat man nicht viele Möglichkeiten. Auf dem Weg ins Hotel bummeln wir noch durch ein Outlet Center und gehen dann in ein Restaurant, um zu Abend zu essen. Im Rib City ist es OK, Steffen hatte sich aber etwas mehr versprochen, da sich das Restaurant auf Rippchen spezialisiert hat. Inzwischen regnet es, aber es ist nur ein Schauer. Wir kaufen im Target noch Lebensmittel ein und fahren dann ins Hotel. An der Poolbar lösen wir unseren Willkommensgutschein ein und trinken zwei Bier. Dann geht es aufs Zimmer. Die Bar schließt um 22.00 Uhr und dann ist hier überall Feierabend.