Dienstag, 02.05.2017
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| Ausflug zur Freiheitsstatue und Ellis Island |
Heute besuchen wir Lady Liberty!
Der Wecker klingelt um 7.15 Uhr. Obwohl die Hustenkapsel helfen, habe ich schlecht geschlafen und heftige Halsschmerzen. Es ist bedeckt und regnet. Hoffentlich wird das Wetter noch besser, denn wir haben heute „
Crown Tickets“. Das bedeutet, dass wir zu den 405 Personen gehören, die heute die Freiheitsstatue hinauf bis in den Kopf steigen dürfen. Etwa 18.000 bis 20.000 Besucher kommen in der Hochsaison täglich auf die kleine Insel. Aber nur ein Bruchteil darf die 377 Stufen bis in die Krone hinauf steigen. Daher sind die Tickets bis zu 4-5 Monate im Voraus ausgebucht.
Gegen 8.00 Uhr läßt sich blauer Himmel sehen. Wir machen uns mit großzügiger Zeitplanung auf den Weg, denn wir müssen mehrere Sicherheitsschleusen durchlaufen. Die Fähre läuft zuerst Liberty Island an, fährt dann weiter zu Ellis Island und schließlich zurück zum Anleger. Auf der Insel bekommen wir zunächst einen kostenlosen Audio Guide. Außerdem sind wir rechtzeitig für die 30 minütige Führung von Ranger "Handsome" Anthony, der uns charmant die Geschichte und die Hintergründe der Freiheitsstatue erklärt.
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| Auf der gut gefüllten Fähre zur Freiheitsstatue mit Manhattan im Hintergrund |
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| Die Statue in voller Pracht |
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| Im Park gibt es einige Plastiken, die uns der Ranger erklärt |
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| Die originale Fackel ist im Museum ausgestellt |
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| Blick vom oberen Podest auf die Touristen am Boden und auf dem unteren Podest |
Anschließend machen wir uns auf den Aufstieg. Unser Gepäck müssen wir einschließen, nur eine Flasche Wasser und Fotoapparat sind erlaubt. Bald wissen wir warum. Der erste Teil bis zur Plattform besteht aus einem normalen Treppenhaus. Anschließend geht es in einer sehr, sehr schmalen Wendeltreppe weiter. Zum Glück sind Auf- und Abstieg in der Wendeltreppe getrennt, es gibt also zumindest keinen Gegenverkehr. Es ist warm hier drin, aber nach einer Pause auf einer kleinen Plattform neben der Treppe sind wir oben. Wir schauen alles an, machen Fotos und „wendeln“ uns dann wieder vorsichtig nach unten. Nach einem kleinen Snack fahren wir um 14.00 Uhr weiter Richtung Ellis Island.
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| Das Innere der Statue: Ein Metallgerüst und darauf die (dünne) Kupferhaut |
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| Blick nach unten von der engen Wendeltreppe |
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| Aufstieg geschafft! Selfie in der Krone. |
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| Blick aus der Krone auf die Tafel, die von der Statue gehalten wird |
In dem großen Gebäude, in dem früher die Einwanderer befragt und untersucht wurden und sie auf die Einreisegenehmigung hofften, befindet sich jetzt ein umfangreiches Museum. Es gefällt mir gut, ist aber sehr voll. Vielleicht fahren wir ein anders mal direkt dort hin, vormittags ist es sicherlich nicht so stark besucht, da die meisten Gäste genau wie wir zuerst Liberty Island besuchen. Nach einer Stunde machen wir uns wieder auf den Weg nach Manhattan. Als wir anlegen herrscht einiger Seegang und die Fähre schaukelt ziemlich. Einige Passagiere trauen sich nicht über die Brücke an Land zu gehen. Offensichtlich gibt es einen engen Zeitplan, denn einige Mitarbeiter der Fähre schubsen die Passagiere fast vom Schiff, damit es schneller geht.
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| Die große Halle auf Ellis Island |
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| Die Überfahrt mit der Fähre bietet wieder einen tollen Blick auf Manhattans Südspitze |
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| Dieses Hörnchen posiert im Battery Park für die Touristen |
Für heute Abend haben wir noch keine Musicalkarten, weil wir für den Rush am Morgen keine Zeit hatten. In den Online Lotterien, die manche Musicals inzwischen veranstalten, haben wir für heute auch nichts gewonnen, also versuchen wir es beim Musical
Book of Mormon und stehen ab 16.00 Uhr in der Schlange für die Stehplatz Tickets (Standing Room). Diese Tickets sind mit $27 sehr günstig, werden aber nur am selben Tag verkauft und nur, wenn das Haus ausverkauft ist, was bei diesem Musical aber immer noch jeden Tag der Fall ist, obwohl es schon seit 2011 läuft. Hier gibt es auch noch eine richtige Lotterie (also nicht Online), an der wir beide ebenfalls teilnehmen, aber kein Glück haben. Wir stehen an zweiter Position in der Schlange und können somit Standing Room Tickets kaufen. Da wir die Show bereits zweimal gesehen haben und ich ziemlich k.o. bin und nicht noch drei Stunden stehen möchte, kauft sich nur Steffen ein Ticket.
Während wir in der Schlage für die Rush Tickets gewartet haben hat Steffen die Nachricht bekommen, dass er in der Online Lotterie für die morgige Matinee von
Amélie halbwegs günstige Karten gewonnen hat, die er gleich mit dem Handy online bucht und bezahlt. Juchhu! Das erspart uns morgen früh den Rush.
Jetzt haben wir noch ein bißchen Zeit, essen bei Five Guys zu Abend und lassen das Gewimmel am Times Square auf uns wirken. Dann fahre ich mit der Bahn ins Hotel und Steffen geht ins Musical.
Die U-Bahn hat wieder Verspätung wegen „Train Traffic“. Die Ansagen sind auch nicht sehr hilfreich. Es gibt keine Anzeigen, wann die nächste Bahn kommt. Nur irgendwann hört man z.B.: "The next Brooklyn bound train is one station away." Ok, meine Bahn ist nur noch eine Station weit weg. Aber wie lange sie dafür braucht, da wegen dem „train traffic“ auch gerne mal unterwegs eine Weile gehalten wird, weiß ich immer noch nicht.
Im Hotel mache ich mir einen ruhigen Abend und genieße die Aussicht auf die Skyline.